Heute habe ich Schorsch getroffen. Eine sehr sympathische Person, mit der es Spaß macht, sich zu unterhalten. Die Themen scheinen nicht auszugehen, die Zeit vergeht wie im Flug. Wir verabreden, dass sie mich besucht, wenn sie wieder in Deutschland ist, was häufiger der Fall ist, da ihre Schwester in D. wohnt und auch noch in der Nähe von Bonn.
Ansonsten regnet es leicht, kein Wetter zum Radfahren oder spazieren gehen. Auf Museen habe ich auch keine Lust und hast Du eine Kirche gesehen, hast Du alle gesehen. Naja, das ist jetzt etwa übertrieben, aber ganz falsch ist es auch nicht.
Kurz und gut, ich bin jetzt auf dem Schiff Richtung Heimat. Genug gesehen. Der nächste Schritt wäre jetzt gewesen, Konzerte und Ausstellungen zu besuchen, sich einer Wandergruppe anzuschließen, also Kontakte zu knüpfen und tiefer in die Gesellschaft einzusteigen. Aber die Zeit habe ich nicht mehr, so beende ich meinem Urlaub glücklich und zufrieden. Die Eindrücke waren zahlreich und intensiv, die Leute mit denen ich gesprochen habe, waren freundlich und hilfsbereit.
Insgesamt hat mir Cambridge und seine Umgebung sehr gut gefallen, die Vorbehalte, die ich gegen Unistädte habe, habe ich ja beschrieben, sie gelten für alle Orte, an denen Studenten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ein Übergewicht haben. Das tut den Orten nicht gut und den Studenten auch nicht, weil sie dann denken, sie wären der Mittelpunkt der Welt. Sind sie aber nicht.
Auf der anderen Seite sind solche kleineren Unistädte Stätten der Innovation und des Fortschritts. Wann, wenn nicht hier, kann man sich ausprobieren und die Welt auf den Kopf stellen? Die Welt wäre ärmer ohne solche Experimentierfelder.
Also war ich faktisch nur fünf Tage in Cambridge. Aber wenn man den Anreisetag und den Abreisetag dazu zählt kommt, man auch auf 7!
Have a good time!
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| Großes Schiff bringt mich nach Hause. An Bord: Viele Engländer, die Party machen wollen und am Buffet gut essen wollen. Brexit? Interessiert hier niemanden. |
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| Ich liebe diese Schiffe und die Atmosphäre |
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| Musik und Tanz gibt es auf dem Schiff, aber nicht hier draußen. Es regnet und stürmt. |
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| Ankunft am Morgen |
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| Riesige Kai-Anlagen in Zeebrügge |
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| Das war es dann mit den Briten. Jetzt sind sie draußen! |











